Es ist Sommer. Rom erstrahlt in voller Pracht: schön und verführerisch. Wie Jep Gambardellas Leben - rauschende Feste, Gourmet-Restaurants und schöne Frauen. Doch hinter dem Verführer verbirgt sich ein desillusionierterMensch, den die Oberflächlichkeit der opulenten Gesellschaft langweilt. Oft denkt er an seine literarische Arbeit, die ihm in seiner Jugend den grossen Erfolg für seinen bisher einzigen Roman eingebracht hat. Ausserdem schwelgt er in Erinnerungen an seine … mehrerste grosse Liebe. Die Leere, die ihm bleibt, überspielt er mit Zynismus und Gin Tonic. Mitseinem 65. Geburtstag wird ihm eines klar: Alles ist vergänglich. Auch in der ewigen Stadt.
"La Grande Bellezza" von Paolo Sorrentino ("Il Divo", "Cheyenne") war seine fünfte Teilnahme bei den Filmfestspielen in Cannes. Ausserdem war er bei den 26. Europäischen Filmpreisen mit insgesamt vier Auszeichnungen (darunter Bester Film) der grosse Gewinner und ist zugleich eine bildgewaltige Liebeserklärung an die verführerische Stadt Rom. weniger
Das Portrait eines Künstlers, der sich wegen einer Krise in den Wahnsinn treibt. Viele Filmfans werden bei dieser kurzen Inhaltsangabe sofort an Federico Fellinis Meisterwerk 8½ denken. So auch Paolo Sorrentino, der zweifelsohne ein grosser Fan des Maestros ist und mit Journalist Jep seinen eigenen Guido Anselmi erschaffen hat. Diesen treibt er bei La grande bellezza durch einen Film, der immer ... weiterlesen